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Sylter Meeresgärtnerei - alles außer langweilig

Strand-Salzmelde (Schnittware von der Insel Sylt)

  • Die Strand-Salzmelde (Halimione portulacoides) wächst hauptsächlich auf Salzwiesen, eine immergrüne, ausdauernde Pflanze und ein so genannter Halophyt. Der kleine Strauch übersteht wacker Winterstürme und den Wellenschlag. Er ist sozusagen die Mini-Mangrove des Nordens. An den fleischigen, immergrünen, gräulichen Blättern ist die Strand-Salzmelde schon von Weitem gut zu erkennen. Die Blüten bilden kleine, unauffällige grünlichgelbe Trauben. Die Strand-Salzmelde hat eine besondere Möglichkeit entwickelt, das schädliche Salz wieder loszuwerden. In die winzigen Härchen, die man auf der Blattoberfläche erkennst wird das Salz eingelagert und die Härchen dann abgeworfen. Die Blätter sind essbar. Sie schmecken etwassalzig und ähnlich wie der Gemüse-Portulak. Daher nennt man sie auch Portulak-Keilmelde.
     
    Strand-Salzmelde ist an den Meeresküsten des westlichen und südlichen Europa sowie den Mittelmeerküsten Nordafrikas bis nach Westasien verbreitet. Außerdem soll sie auch in Namibia und Südafrika vorkommen. An Gräben und den Rändern von Prielen der Nordsee wächst die Strand-Salzmelde besonders gerne. Auch auf sandigen Böden ist sie zu finden. Sind die Salz wiesen von Schafen beweidet, steht sie nur noch an Stellen, an die die Schafe nicht hinkommen. Sie wächst nicht an der Ostsee. Nur einen Steinwurf entfernt von der Keitumer Meeresgärtnerei erstrecken sich die Salzmelderasen, die  unter Naturschutz stehen. Salzmelde wird in der Sylter Meeresgärtnerei in Brackwasserbeeten angebaut und dort auch als Topfware kultiviert.
    Der Geschmack dieser Pflanze erinnert eben an Portulak, ist also leicht säuerlich, salzig und nussartig. Salzmelde kann kleingeschnitten als Gewürz verwendet werden. Kurz blanchiert als Gemüse eignet er sich ebenfalls. Oder man überbrüht die Blätter, hackt sie, dünstet sie in Butter und bindet sie zum Schluss ab. In einem Mörser lässt sich aus Portulak Keilmeide zusammen mit Pinienkernen, Olivenöl und Salz auch Pesto herstellen.
     
    1kg - 9,50 Euro
     
    Abbildung: Typische Salzwiese auf der Wattseite Sylts

ZDF Morgenmagazin

>> Die Sylter Meeresgærtnerei im ZDF MoMa
Sendung vom 14.Juli 2021

Bild am Sonntag

>> Watt züchten Sie denn da?
Bericht am 14.Juni 2021 über unseren Hofladen

Die heißen Tage kommen

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Dienstag bis Samstag 10-18 Uhr
Sonntags 11-17 Uhr
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Jeden Samstag vor der Markthalle Neun
in Berlin-Kreuzberg (Eisenbahnstr. 42) 10-18 Uhr

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