Logo
0  Artikel im Warenkorb Warenwert: 0,00 € Zur Kasse
Los

Sylter Meeresgärtnerei / Meeresalgen

Wakame

  • Undaria pinnatifida, in Japan auch Wakame genannt, ist eine marine Braunalgenart aus der Ordnung der Laminariales. In Japan und Korea wird sie als Lebensmittel geschätzt. Ursprünglich heimisch an den Küsten Ostasiens, ist sie als eingeführte und invasive Art inzwischen in vielen Meeren verbreitet. Undaria pinnatifida besiedelt sehr schnell neue Substrate und bildet einen dichten, einjährigen Tangwald. Durch ihren üppigen Aufwuchs, beispielsweise auf Fischkäfigen oder Muschelkulturen, kann Undaria pinnatifida zum lästigen Problem für Meeresfarmen werden.

    In Japan, Korea und China besitzt Undaria pinnatifida eine beträchtliche wirtschaftliche Bedeutung als Algen-Nahrungsmittel. In Japan ist sie als „Wakame“ bekannt (jap. 若布, 和布 oder ワカメ), in Korea als „miyeok“ (kor. 미역), und in China als „Qundaicai“ (chin. 裙带菜). In Japan ist Wakame bedeutender als die Laminaria-Arten; Undaria pinnatifida wird dort seit der Nara-Zeit kultiviert.[6] Zur Erhöhung der Produktion in Wildbeständen wurden früher zusätzliche Steine eingebracht oder Felsen zertrümmert, um die besiedelbare Oberfläche zu vergrößern. Aus natürlichen Beständen konnten 1960–1969 jährlich 40.000–60.000 t Frischgewicht geerntet werden. Seit Anfang der 1960er Jahre wird die Alge an langen Seilen kultiviert, die mit den Sporophyllen besetzt sind. Die Erträge betrugen 1976 etwa 20.000 t Frischgewicht aus Wildbeständen und 127.000 t aus Kulturen. Die geernteten Algen werden gewaschen und in getrocknetem Zustand vermarktet.

    Wakame dient in der japanischen Küche häufig als Zutat für Suppen, beispielsweise für Miso-Suppe, die dadurch ein kräftigeres Aroma erhält. Wakame wird auch geröstet (Yaki-wakame), halbfeucht mit Reis, oder mit Zuckerhülle (Ito-wakame) zubereitet. Als Salat mit Sesam (Goma-wakame) wird es auch außerhalb Japans gern zu Sushi gereicht. Wakame-Salat aus gekochtem, feingeschnittenem Wakame mit etwas Sesamöl, Chili und Sesamsamen wird auch als chuka wakame bezeichnet und meist in gefrorenem Zustand verkauft.[8]

    In der koreanischen Küche wird diese Alge für Suppen, Breie und Salate genutzt. Die Salate gibt es in unterschiedlichster Form und Zubereitung – oft wird Sesam zur Verfeinerung verwendet.

    In China ist Undaria pinnatifida weniger beliebt als die Laminaria-Arten und wird in geringerem Umfang genutzt.

    Auch in der Bretagne wurde die Alge zeitweise erfolgreich an Seilen kultiviert.
     

    Wer beispielsweise eine authentische Misosuppe zaubern möchte, für den ist Wakame ein Muss. Die Alge mit ihrer knackigen Konsistenz hat einen salzigen Geschmack, der einen an das weite Meer denken lässt. Diese Algen-Art wächst in Salzwasser bis zu einer Länge von etwa einem Meter heran.

    Wakame ist eine Alge, die zu den Braunalgen gehört. Sie wächst hauptsächlich in tieferen Meeren, aber auch in der Oosterschelde. Wakame hat eine olivgrüne bis braune Farbe und einen zarten, süßen Geschmack.

    Dieser japanische Exot stört nicht viel, wie befürchtet wird. Die zweite exotische japanische Beerenalge Sargassum muticum ist schwieriger, wächst aber hier im Hafen kaum. Dieser ist so jung, dass ich ihn dank Luna van der Loos nicht erkannt habe.

    Japans Bessewier, Undaria pinnatifida
    250g = 8,90 Euro

RBB Gartenzeit

Ulrike Finck besucht die Meeresgärtnerei im Goerzwerk in Berlin-Lichterfelde

Hier bestellen die Profis

Setzt Du absolute Frische, kurze Wege und Nachhaltigkeit? Dann bist Du hier richtig. Hier gibt es Meer Berlin...

Deutschlands einziger Meeresdachgarten

Aus der Presse

Die Waterkant von Lichterfelde - Bericht im "Tagesspiegel"

Newsletter

Top