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Meeresstation / Meeresalgen und Meeresgemüse

Dulse (Lappentang)

  • Lappentang wächst in kalten Küstengewässern des Atlantiks und des Pazifiks und gehört in Island, Irland, Frankreich und Kanada auf den ganz normalen Speiseplan. Schmeckt nussig, würzig und irgendwie – ja: nach Speck. Tatsache: In der Pfanne mit Öl angebraten, schmecken die dunkelroten Stücke ein bisschen nach Bacon. Diese Erkenntnis verdanken wir angeblich einem Professor von der Oregon State University, der eine Rotalgensorte als Futter für Meeresschnecken züchtete. Fix ist jedenfalls, dass Dulse mehr Spurenelemente enthält als der in der gesunden Küche heiß geliebte Grünkohl

    Der Lappentang (Palmaria palmata) ist eine mehrjährige und essbare Pflanzenart innerhalb des Unterreichs der Rotalgen (Rhodoplantae) in der Gattung Palmaria. Er wird in Frankreich als „Dulce“, in Großbritannien und Irland als „Dulse“ bezeichnet. Auf Island heißt er Söl.

    Lappentang wird traditionell als Lebensmittel verwendet. Die älteste Überlieferung hiervon findet sich bei Columban von Iona im 6. Jahrhundert.Heute wird Lappentang vor allem in Irland, Island und Kanada gegessen, der Geschmack ist leicht nussig.

    Schon die Kelten kannten diese Rotalge,und später beugte sie bei den Seeleuten wegen ihres hohen Vitamin-C-Gehalts Skorbut vor. Sie ist besonders reich an Proteinen und Kalium. Wegen ihres zarten Geschmacks und Aromas ist sie, roh oder in Suppen, besonders beliebt und bringt auch im getrockneten Zustand Farbe auf Ihr Teller.

    Die Dulse Alge (Lappentang) wächst in den kältesten Gewässern vor der galicischen Küste. Schon die Kelten sollen die Rotalge Dulse gekannt und geschätzt haben. Auch Seeleute aßen die Rotalge auf ihren Reisen, da der hohe Vitamin-C-Gehalt der Alge sie vor der Krankheit Skorbut schützte.

    Anders als andere Arten wie die Nori Alge ist Dulse in Deutschland noch relativ unbekannt. In anderen Gegenden wie Nordamerika und Island, aber auch in den Küstenorten Schottlands, Norwegens, der Bretagne und Irlands ist sie hingegen schon seit langem Teil des Speiseplans.

    Dulse ist reich an hochwertigen Proteinen, Vitaminen und Mineralien. Bei den Vitaminen ist vor allem ihr hoher Gehalt an Vitamin A und C erwähnenswert. Bei den Mineralien weist sie einen herausragenden Gehalt an Eisen, Kalium und Jod auf. Sie ist nach der Meeresspaghetti die eisenreichste Algenart. Das macht sie zu einem idealen Bestandteil einer gesunden, ausgewogenen und nährstoffreichen Ernährung.

    Zubereitung:

        Neben der Wakame Alge ist Dulse (Lappentang) die Alge, die am besten roh oder nach einer nur sehr kurzen Einweichzeit von ca. 2 Minuten verzehrt werden kann.
        Auch kochen kann man natürlich mit Dulse. Sie ist sehr schnell gar, deswegen sollte sie nur kurz abgebrüht und erst am Ende der Garzeit zu Suppen, Nudeln, gedünstetem Gemüse, Couscous oder Fisch gegeben werden. Sie passt aber auch hervorragend zu Omeletts, Rührei und Pfannkuchen.

    Eigenschaften:

        vegan,
        roh (schonend getrocknet bei unter 42 °C),
        aus biologischem Anbau,
        schadstoffgeprüft,
        wild wachsend und handgeerntet,
        reich an Vitamin A und C, Eisen, Kalium, Proteinen, Ballaststoffen.

     

    Nährwerte pro 100g:

    Brennwert: 1078 kj / 255 kcal
    Fette: 0,3 g
    davon gesättigte Fettsäuren: 0,1 g
    Kohlenhydrate: 38 g
    davon Zucker: < 0,5 g
    Ballaststoffe: 14,2 g
    Proteine: 18,1 g
    Salz: 0,05 g
    Jod: 7,7 mg
    Eisen: 14 mg
    Magnesium: 323 mg
    Kalium: 11.500 mg

     

     

    Frische Dulse könnt ihr in der Küche direkt zu Salat oder als Gemüse verarbeiten. Eine 250g-Schale ergibt als Beilage oder Teil einer Gemüsepfanne etwa  4 Portionen.
     

     

    Palmaria palmata

    250g = 7,90 Euro

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